Drittmittelinformationen

Öffentliche Drittmittel sind Zuwendungen und Aufträge öffentlich-rechtlicher Einrichtungen sowie Drittmittel, die direkt oder indirekt Mitteln der öffentlichen Hand entstammen.

  • Anträge oder Angebote zur Bereitstellung von Mitteln sind über die Kanzlerin zu leiten. Ausnahme: Anträge an die DFG im Normalverfahren.
  • Der Genehmigungs- oder Zuwendungsbescheid des Drittmittelgebers ist der Kanzlerin zuzuleiten, die die Annahme der Mittel schriftlich erklärt.
  • Drittmittel Privater sind alle anderen Zuwendungen und Aufträge. Hierbei handelt es sich auch um:

    • die Annahme von umsatzabhängigen Zuwendungen, insbesondere Einrichtung von sog. Bonuskonten durch Lieferfirmen,
    • die Finanzierung von Reisen und Arbeits- oder Fortbildungsveranstaltungen, die nicht überwiegend der Erfüllung der Aufgaben der Universität dienen; dies gilt erst recht für die - auch teilweise - Finanzierung von Reisekosten für private Begleitpersonen,
    • die Finanzierung von Betriebsfeiern und Ausflügen aus Mitteln von Firmen im Rahmen bestehender oder zu erwartender Geschäfts-/Lieferbeziehungen. ACHTUNG: Hier sind möglicherweise dienstrechtliche oder strafrechtliche Konsequenzen zu beachten.

  • Die Kanzlerin soll frühzeitig über die vorgesehene Einwerbung von Drittmitteln informiert werden.
  • Das Angebot eines Dritten zur Bereitstellung von Mitteln ist der Kanzlerin unverzüglich anzuzeigen, die bei Erfüllung aller Voraussetzungen die Annahme schriftlich erklärt. Erst dann kann von einer zulässigen Einwerbung von Drittmitteln ausgegangen werden.
  • DIE VERANTWORTUNG FÜR ABWEICHENDES VERHALTEN LIEGT BEIM DRITTMITTELEMPFÄNGER.
  • Die Zuwendungsempfänger sind auch künftig für die ordnungsgemäße Bewirtschaftung der Mittel im Rahmen des geltenden Haushaltsrechts und der jeweiligen Bewilligungsbedingungen verantwortlich.