Dienstreisen - Vorstellungsreisen

Bei Vorstellungsreisen von Bewerbern aus dem In- bzw. Ausland für eine Beschäftigung an der Universität Mannheim, die zur Vorstellung aufgefordert wurden, können folgende Auslagen erstattet werden, sofern an der Gewinnung dieser Bewerber ein besonderes dienstliches Interesse besteht und die erforderlichen Mittel zur Finanzierung vorhanden sind:


Fahrtkosten:

In der Regel können die entstandenen notwendigen Fahrtkosten für die Fahrt vom Wohnort zum Vorstellungsort, auf dem kürzesten Reiseweg, erstattet werden.

Hierbei ist folgendes zu beachten:

Fahrten mit der Bahn in der ersten Klasse können bei einer einfachen Entfernung von mehr als 100 Kilometern erstattet werden.

Flugkosten können erstattet werden, wenn die Benutzung des Flugzeuges aus besonders dienstlichen oder wirtschaftlichen Gründen erforderlich ist. Bei einer Flugdauer von mehr als 10 Stunden können die Kosten der Business- oder einer vergleichbaren Klasse erstattet werden. (Flugunterbrechungen, die von der flugplanmäßigen Landung bis zum flugplanmäßigen Weiterflug nicht länger als zwei Stunden dauern, bleiben unberücksichtigt. Bei längeren Flugunterbrechungen wird jede Flugteilstrecke als Flugreise für sich behandelt.) Die besonderen dienstlichen oder wirtschaftlichen Gründe sind aufzuführen.

Bei Benutzung des eigenen PKW werden pro Kilometer 0,16 Euro erstattet.

Die entstanden Kosten durch Taxinutzung außerhalb des Wohn- oder Vorstellungsortes können erstattet werden, wenn die Taxinutzung notwendig war, um die Vorstellungsreise zu absolvieren, und ein triftiger Grund für die Taxinutzung vorliegt.

Zusätzliche Kosten für Fahrten am Wohn- oder Vorstellungsort können nicht übernommen werden.


Übernachtungskosten:

Bei notwendigen Übernachtungen kann dem Bewerber, wenn ein besonderes dienstliches Interesse besteht, ein Übernachtungszuschuss bis zur Höhe von 84,80 Euro erstattet werden. Das besondere dienstliche Interesse ist zu begründen.


Tagegeld und Verpflegung:

Tagegeld und die Kosten für Verpflegung können aus Anlass einer Vorstellungsreise nicht gewährt werden.


Bitte beachten:

Dem Bewerber, der zur Vorstellung aufgefordert wird, ist vorab mitzuteilen, ob und ggf. in welcher Höhe ihm aus Anlass der Vorstellungsreise ein Kostenersatz gewährt wird.
Wenn im Aufforderungsschreiben kein Ausschluss der Übernahme der Reisekosten vorhanden ist hat der Bewerber Anspruch auf angemessenen Ersatz seiner notwendigen Auslagen nach den allgemeinen Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuch.

Es ist zudem auf die Ausschlussfrist von 6 Monaten hinzuweisen !

Bewerber, die nicht zur Vorstellung aufgefordert worden, die gleichwohl zur Vorstellung anreisen, haben keinerlei Anspruch auf Erstattung der Reisekosten.

Letzte Änderung: 27.01.16